OPEN LOOK 2019 Contemporary Dance Festival St. Petersburg, Russland

OPEN LOOK XXI strahlte wie ein einsamer heller Stern am russischen Tanzhimmel.

BildIm Land, in dem Ballett eine gewichtige Rolle in staatlich geförderter Kultur spielt, in dem die großen Opernhäuser ihre weltberühmten Tanzensembles unterhalten, wo Einheimische und Touristen für stets hochpreisig ausverkaufte Vorstellungen sorgen, wird der zeitgenössische Tanz immer noch als Stiefkind behandelt. Die Repräsentanten der „klassischen“ Häuser versuchen mit Nichtwissen-Wollen und anhaltendem Spott Jahr für Jahr das zeitgenössische Genre aus der nationalen Förderungen heraus zu halten.

Seit nunmehr 20 Jahren arbeitet Vadim Kasparov dagegen an. Mit Beharrlichkeit, bewiesener Qualität und internationaler Anerkennung gelingt ihm Schritt für Schritt der Weg in den regionalen und nationalen Fördertopf. Im vergangenen Jubiläumsjahr hatte er deshalb zahlreich russische Gruppen eingeladen, um einen weitreichenden Überblick über den Stand von Post Modern Dance, New Dance, Tanztheater, physical theatre zwecks gegenseitigen Kennenlernens anzubieten und den professionellen Weg von zeitgenössischem Tanz in Russland aufzuzeigen.

OPEN LOOK, das Festival für zeitgenössischer Tanz im russischen St. Petersburg, fand in diesem August bereits zum 21. Mal statt. Im Gegensatz zur stark russisch bestückten vergangenen Jubiläumsausgabe hatten die KANON Tanzkompanie von Vadim Kasparov und die künstlerische Leiterin des Festivals, Valeria Kasparova, ein bunt gefächertes Mosaik internationaler Vertreter des Genres eingeladen. Schwerpunkt im Educational Programm bildete u.a. Deutschland mit internationalen Vertretern. Im Festival Kalender lag der Fokus 2019 auf Süd-Korea.

OPEN LOOK XXI vereinigte Workshops und Festivalvorstellungen in gelungener Weise. Für tanzinteressierte Jugendliche gibt es heute in ganz Deutschland Schulen, an denen auch sogenannte Jugendtanztage stattfinden, beziehungsweise eine tänzerische Vorausbildung belegt werden kann. KANON übernimmt diese Arbeit in St. Petersburg und führt die Jugendlichen in der Dance Company weiter in ein professionelles Feld.

Internationale Meisterkurse und Laboratorien von Miquel G. Font (Spanien), Narendra Patil (Indien), Guilhem Chatir (Belgien), Liat Waysbort (Niederlande), Laurence Yadi, Nicolas Cantillon (Schweiz), Samir M’Kirech (Frankreich), Fabien Prioville & Azusa Seyama (Deutschland) waren in diesem Jahr dementsprechend äußerst gefragt. Ihr Erfolg bewies sich in Matineen, sowie rund um das offizielle Veranstaltungsprogramm.

OPEN LOOK 2019 nahm vom sogenannten „handwerklichen Aspekt“ des Tanzes Abstand und präsentierte Vorstellungen unter Miteinbeziehung interdisziplinärer Arbeitstechniken und Videoinstallationen, eine Art choreografische Variante von Konzeptkunst. „Der zeitgenössische Tanz versteht sich nicht auf der Basis nur einer Technik oder ästhetischen Form, sondern aus der Vielfalt heraus. Er sucht Grenzüberschreitungen zwischen den Künsten und bricht immer wieder mit vorhandenen Formen. Zeitgenössischer Tanz in diesem Sinne hat eine offene Struktur, die sich bewusst von festgelegten, linearen Entwürfen der Klassik und Moderne absetzt.“ (Johannes Odenthal, Tanz, Körper, Politik. Texte zur zeitgenössischen Tanzgeschichte. 2., Theater der Zeit, Berlin 2012)

In diesem Zusammenhang sei eine Videoinstallation von Fabien Prioville in Zusammenarbeit mit Kanon Dance angeführt. „We are open“ brachte Tanz und High-end Technologie in virtueller Realität zueinander.

Die französische Produktion „Firebird: La Peri“, ein von Disneys Fantasia inspiriertes semi-interaktives Experiment, ermöglichte es dem Controller die Präsenz eines Charakters zu empfinden und damit zu spielen.

In „MatchAtria“, der deutsch-japanischen Produktion von Yui Kawaguchi & Yoshimasa Ishibasi lag das Herz der Tänzerin im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand jedes Besuchers, eine physisch wahrnehmbare Verbindung.

„Dancewalk-Retrospectives“ der Company Neopost Foofwa, Schweiz, führte die Tänzerin Alizée Sourbé in einem Videodialog durch 400 zurückgelegte Kilometer ihres internationalen Tanzweges.

Tero Saarinen & Kimmo Pohjonen (Finnland) fanden inspiriert von Beckett Maß für Maß auf zwei unterschiedlichen Stegen der Bühne und auf einem Klangteppich von Akkordeon und Computerklängen zueinander, eine der Shows, in der explizit der Aspekt des Körperlichen (körperlich sinnlicher Aspekt) im Vordergrund stand.

Das russische Projekt von Valeria Kasparova aus St. Petersburg bewies auch in dieser Festivalausgabe einmal wieder ihren eigenen unkonventionellen Stil in einem Experiment. Die oftmals den Zuschauer mit Konzeptkunst überladene Welt des zeitgenössischen Theaters sollte in das Reale, in eine Welt des eigenen Ichs auch auf der Bühne, zurück geführt werden. Die 11 Protagonisten zelebrierten zur gemeinsamen Unterhaltung und Freude von Akteuren und Zuschauern den Prozess der Produktion auf einer intimen Bühne.

Eine weitere russische Produktion erzählte die Geschichte von Tschechows Onkel Wanja. Choreografin Ksenia Mickheeva interpretierte in ihrem Projekt beeindruckend gebrochene und desorientierte Charaktere: „Ihr Tageslicht ist erlöscht, sie vegetieren Tea trinkend in einem Aquarium, während ihr Leben ruiniert wird. Manchmal jedoch blitzt ein Licht in dieser undurchdringlichen Dunkelheit auf, der zu ihnen vordringt.

OPEN LOOK beschäftigte sich erstmalig mit dem Thema älterer Tänzer. Dieses Tabuthema im Ballett, bei dem es vorrangig um jugendliche Kraft und Schönheit geht, fand international bislang nur im Dokumentarfilm „Tanz mit der Zeit“ über vier ehemalige Tanzprofis, welche in einem autobiographischen Tanztheaterstück von Heike Hennig & Co mit 80 Jahren auf die Bühne zurückkehren, wurde die übliche Altersgrenze des aktiven Tänzerlebens von Mitte 30 aufgehoben.

Das bedeutende und noch weitgehend unbearbeitete Feld von „Tanz und Alter“ beschäftigte die israelische Ex-Primaballerina Talia Paz in einer ganz persönlichen Kreation, in Tanzbewegungen, allesamt Teil ihres persönlichem Bewegungsmaterials, das sie in den letzten zwei Dekaden verkörpert und aufgeführt hat. Verschiedene Ausdrucksformen, von Ohad Naharin bis zu Matz Eks Stil, von Stijn Celis bis zu Sharon Eyals Körpersprache besuchte und untersuchte Talia Paz erneut.

Dekonstruktion des Texts der Melodie aus der Refrain-Linie „Let Me Dance For You“ (A Chorus Line) in Fragmenten von Wörtern und Atemzügen begründete, ihre künstlerische Präsenz und ihr Können neu zu formulieren. Indem Talia Paz die Grenze zwischen persönlicher Körperlichkeit und gesprochenem Text und den sich auf der Bühne entwickelnden ungewissen Beziehungen überschritt, fordert sie ihren aktuellen physischen und emotionalen Zustand heraus. Es entstand eine zutiefst beeindruckende, paradoxe Landschaft, die sich zwischen Tragik und Komik, zwischen Blick und Gehör, zwischen Gesagtem und Gemachtem und zwischen dem Wunsch ihres Körpers, einerseits das Handwerk zu beherrschen und andererseits Kraft und Form zu verlieren, bewegte.

„Andropolaroid 1.1, eine Tanz-Licht-Performance der Deutschjapanerin Yui Kawaguchi, ein Solo, begründet auf eigene Erfahrungen der Choreografin, nachdem sie aus Japan nach Deutschland ausgewandert war. Um ihre Beobachtungen mitzuteilen, hatte sie ein ausgeklügeltes Modell von Ton und Licht entworfen, das einen neuen Organismus schaffte, in den sie mit Körper und Seele eintauchte. Das Flackern des Lichts, der Sog des Klangs und die Neugier für diese fremde Welt trieben ihren Tanz an.

Die Produktion „Time for us“ der Fabien Prioville Tanzkompanie aus Deutschland, der zusammen mit Ehefrau Azusa Seyama seit 2009 Choreografien entwickelt, basierte auf neuen technischen Entwicklungen der Kommunikationsmedien, konzentriert auf den Moment des Zusammentreffens zweier Menschen, die Suche nach der Bedeutung dieses Moments, die Erkundung von Orten der Gemeinschaft, die Beziehung der beiden Tänzer auf der Bühne. „Time for us“ konzentrierte sich auf die Erforschung von Intimität, die radikale Suche nach Nähe, den Wunsch zusammen zu sein, die eigene Geschichte, einschließlich der biografischen Antwort als Tänzer. Beide wurden in ihrer Arbeit stark von der Choreografin Pina Bausch beeinflusst. In ihrem neuesten Stück setzten sie sich auch mit deren Erbe auseinander. Die Performance spielte mit diesen Beziehungspunkten und zeigte zwei Individuen und ihren Wunsch, ihr künstlerisches Erbe hinter sich zu lassen, ohne es zu verwerfen.

Weiter sei noch der Fokus Süd-Korea benannt. Die Kompanien „Siga“, „Art Project Bora“ und „Sok-do“ verführten mit ihren Vorstellungen die Besucher mit perfekten, Kraft strotzenden Tour-Programmen.

Stand und Ausblick über Richtungen des zeitgenössischen Tanzes in Russland gab „I Dance“ von Pierre Giner (Frankreich) & Anetta Morozova, (Artist in Residence, SPB). Das Projekt beendete Open Look XXI und eröffnete zugleich das Science Fest in St. Petersburg.
Pierre Giner schuf mit Hochtechnologie die perfekte Tanzmaschine. In Echtzeit mischte der Künstler die Choreografie fantastischer Kreaturen mit der Musik bekannter französischer DJs. Die Kostüme für die Figuren wurden von den Couturiers Christian Lacroix und Issey Miyake gestaltet, die Bewegungsabläufe vom französischen Choreografen Christian Rizzo. Pierre Giner kennt man als Flow-Künstler, ein Pionier der neuen Medien, der mit Innovation spielt. Dazu kamen die musikalische Begleitung einer DJ-Live-Performance der französischen Soundproduzentin OUSKA und Multiinstrumentalistin Anetta Morozova.
„I Dance“ passte sich perfekt an die Kuppel eines der größten und technologisch fortschrittlichsten Planetarien der Welt in St. Petersburg an und bot den Zuschauern eine neue Dimension der Showwahrnehmung.

OPEN LOOK 2019 bewies Engagement um ständige Erneuerung der modernen Tanzkunst. Und so wies die XXI. Festival-Ausgabe mit enormem Einsatz von High-Technology einen Weg des sich stetig weiter entwickelnden „Zeitgenössischen Tanzes“ nicht nur für Russland.

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PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 über das Ballett der Staats- und Volksoper Wien, covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). Für 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zemplén Festival im Länderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, für das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 für das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine jährliche Zusammenarbeit mit zuerich.com/Zürich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur für Tourismusmarketing.
2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau/Moldau unter dem Aspekt der Information über Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden Ländern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS für die Philharmonie (Müpa) Palast der Künste, Budapest (HU). Anlässlich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europäischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation für Janacek-Musikfestival, Brünn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelmäßigen Berichterstattung gebeten. 2015 hat die Kooperation mit dem Staatlichen Akademietheater Opereta Kyiv , 2016 mit Int. Monodrama Festival Fujairah (UAE)und Int. Scientific Conference of The Academy of Arts, Kairo., TESZT Festival des ungarischen Theaters Timisoara (RO) und THESPIZ Monodramafestival, Kiel, Deutschland …

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Starpianist Felix Reuter gastiert mit humorvollem Konzert zum Barockfest am 13.9. auf Schloss Heidecksburg

Starpianist Felix Reuter, der beliebte Improvisationskünstler und Entertainer präsentiert klassische Werke berühmter Komponisten mit Humor, Augenzwinkern und Feingefühl auf Schloss Heidecksburg.

BildSchloss Heidecksburg zu Rudolstadt.
Am Freitag, den 13. 9. beginnt am Vorabend des Barockfestes um 20.00 Uhr im illuminierten Festsaal des Schlosses Heidecksburg das Klassik-Konzert „Die verflixte Klassik“ mit Felix Reuter, dem beliebten Starpianisten und Entertainer am Flügel, der mit einem exzellent humorvollen Ausflug in die Musikgeschichte gezielt die Lachmuskeln seiner Gäste anregt und für einen einzigartig unterhaltsamen Hörgenuss sorgt.

Im Interview antwortet der sympathisch Musiker auf unsere Fragen unserer Redaktion:

Was machen Sie in dem Konzert „Die verflixte Klassik“?
Es ist erstmal kein ernstes Konzert, so wie man es sicher gewohnt ist. Sondern es ist eher ein kabarettistisches Konzert. Es geht um Anekdoten der Komponisten und um deren Musik. Ich zeige am Flügel, wie die einzelnen Kompositionen entstanden sein können. Und glauben Sie mir, es gibt dafür die herrlichsten Geschichte.

Wie interpretieren Sie die Musik der Komponisten?
Es sind alles freie Improvisationen. Also wenn ich z.B. über die „Kleine Nachtmusik“ von Mozart erzähle, hebe ich das charakteristischste daran sehr hervor, sodass, glaube ich, die Zuhörer diese Melodie nie wieder vergessen werden.

Wie interpretieren Sie die Musik der Komponisten?
Es sind alles freie Improvisationen. Also wenn ich z.B. über die „Kleine Nachtmusik“ von Mozart erzähle, hebe ich das charakteristischste daran sehr hervor, sodass, glaube ich, die Zuhörer diese Melodie nie wieder vergessen werden.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Musik?
Ich versuche Musikstücke zu finden, die die meisten kennen. Dann merkt man am besten, wenn ich diese Melodien eben spontan verändere oder aus denen sogar auch Rock´n Roll werden lassen.

Es entsteht der Eindruck, dass Sie sich über die Komponisten lustig machen, stimmt das?
Nein! Oder nur zum Teil. Nicht über die Komponisten, sondern über die wahrscheinlichste Entstehungsgeschichte der Melodien. Da gibt es viel Raum zum Spekulieren. Sie bringen Ihr Publikum immer wieder zum Schmunzeln.

Was machen Sie damit Ihnen diese Ideen kommen?
Ich höre viel Musik, aber nicht nur klassische Musik, auch Pop oder Jazz. Da gibt es immer wieder Momente, wo ich darüber staune, dass ich bestimmte Tonfolgen doch schon mal von jemandem anderen gehört habe. Das suche ich dann wie ein Detektiv heraus und das ist eine ganz spannende Arbeit.

Wer sind Ihre Zuhörer? Die Klassikliebhaber oder die Klassikneulinge?
In meine Konzerte kommen Familien. Also von Jung bis Alt. Klassikliebhaber freuen sich über die von mir „ausversehen“ gespielten Verwechslungen der Melodien, die sie alle kennen und Klassikneulinge lernen unbewusst Neues. Ganz besonders, dass klassische Musik bei mir alles andere als „verstaubt“ ist. Und das ist mir das Wichtigste!

Geht der Zuschauer mit neuen Erkenntnissen über die Klassik aus der Show?
Ja, es gibt diesen AHA-Effekt! Sehr oft höre ich, dass viele ja früher auch Musik gemacht haben und es sehr bedauern, aus verschiedenen Gründen aufgehört zu haben.

Was sagen Ihre Kritiker?
Oh, die meisten geben sich echt ordentlich Mühe, so ein Konzert so zu beschreiben. Es ist nämlich schwierig die richtigen Worte dafür zu finden. Nach dem Konzert hat man den Eindruck, in einer großen Show gewesen zu sein, und es war doch ein Konzert mit klassischer Musik. Und dabei gibt’s natürlich Geschichten, die vielleicht nicht zu 100% wahr sind, aber unglaubliche Pointen haben. Das müssen die Kritiker dann auch noch auseinanderhalten. Daran habe ich oft gesehen, dass Journalisten auch Künstler sein können.

Der private Felix Reuter, ist er wie viele Künstler ruhig und zurückgezogen?
Eher ja! Wir wohnen im Grünen und da habe ich meine Arbeitsmöglichkeit. Aber der „Schelm im Nacken“ wird sich bei mir wohl nie zurückziehen.

Sie haben ganz klassisch Musik im Fach Klavier studiert, wie kam es zu dieser Mischung aus Musik und Show?
Während meines Studiums an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar habe ich all die Musik und Klavierkonzerte sehr ernst in Wettbewerben spielen müssen und dann kam mir immer mehr und mehr die Frage, ob alte Musik noch hunderte von Jahren genauso klingen muss, wie damals, als sie geschrieben wurde! Es wird Zeit, dass man sie uminterpretieren darf. Das habe ich getan und aber auch dafür viel negative Kritik einstecken müssen. Aber das ist lange her. Jetzt erwartet man genau das von mir.

Welche Visionen haben Sie für die Zukunft?
Ich möchte mit meinen Konzerten noch mehr junge Leute in die Theater in Deutschland locken, und das gelingt mehr und mehr. Auch zusammen mit großen Orchestern in Deutschland haben wir diese Konzerte organisiert und haben den Eindruck, dass diese Art von Unterhaltung zum Trend geworden ist. Und da machen wir natürlich weiter.

Das klingt richtig interessant. Vielen Dank, dass Sie uns davon kurz berichten konnten.

Ja, herzlich gerne.

Die Eintrittskarten sind nur im Vorverkauf in der Tourist-Information Rudolstadt, Markt 8, 07407 Rudolstadt, Tel. (03672) 48 64 40 und an der Museumskasse des Schlosses Heidecksburg, Tel. (03672) 42 90 22 erhältlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.barockfest-heidecksburg.de.

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Barockfestival-Premiere mit fürstlichem Ball und höfischer Festkultur auf Schloss Heidecksburg zu Rudolstadt

Rudolstadt lädt vom 13. bis 15.9.2019 zu einem Barockevent der Extraklasse. Zu erleben ist ein glanzvolles kulturelles Ereignis mit Musik, Tanz, Schauspielereien und allerlei barocken Köstlichkeiten.

BildRudolstadt. Die farbenprächtigen Barockfeste auf Schloss Heidecksburg zu Rudolstadt gelten seit Jahren als exklusiver Geheimtipp und ziehen die internationale Fangemeinde des Rokoko magisch an.

Als Premiere findet in diesem Jahr erstmals vom 13. bis 15.9.2019 anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Fürst-Günther-Stiftung“ ein Barockfestival der besonderen Art an verschiedenen geschichtsträchtigen Veranstaltungsorten der ehemaligen Fürstenresidenz statt.

Am Freitag, den 13.9. beginnt um 20.00 Uhr im farbenprächtig illuminierten Festsaal des Schlosses das Klassik-Konzert „Die verflixte Klassik“ mit Felix Reuter – dem beliebten Starpianisten und Entertainer am Flügel – der mit einem exzellent humorvollen Ausflug in die Musikgeschichte gezielt die Lachmuskeln anregt und für einen einzigartig unterhaltsamen Hörgenuss sorgt. Nach dem Konzert spielt zum musikalischen Ausklang auf vielfachem Wunsch die beliebte „SAALEBRASS“-Jazzband in der Porzellangalerie des Schlosses.

Am Samstag, den 14.9. lädt Fürst Friedrich Anton von Schwarzburg-Rudolstadt nach einem festlichen Mandolinenkonzert im neu eröffneten Löwensaal am Rathaus zu einem einmaligen Barockerlebnis in sein Residenzschloss ein.
Der Hofmarschall geleitet hierbei die edlen Gäste durch eine farbenprächtige Festlichkeit des höfischen Lebens im authentischen Ambiente damaliger Zeit mit fürstlichem Empfang, festlichem Barockball, historischen Schauspielereien und allerlei barocken Genüssen.
Festliches Flanieren durch die in Deutschland einmalige Ausstellung „Rococo en miniature“ und leidenschaftliches Lustwandeln durch die beeindruckenden Fest- und Wohnräume runden das einzigartige barocke Erlebnis auf Schloss Heidecksburg ab.

Die aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus erwarteten Gäste können erneut ein glanzvolles kulturelles Ereignis, das von Festbesuchern in den vergangenen Jahren als „das schönste Barockfest Deutschlands“ bezeichnet wurde, erleben.
Der Empfang des Bürgermeisters am Sonntag, den 15.9. in der ältesten noch produzierenden Porzellanmanufaktur Thüringens – „Aelteste Volkstedter“ mit einer beeindruckenden Ausstellung barocker Figurenwelt – beschließt das Barockfestival in Rudolstadt.
In diesem Jahr wird auch das NDR-Fernsehen vor Ort sein und während des Festes ein „Portrait Special“ für die Themenreihe „Typisch!“ drehen.

Die Eintrittskarten sind nur im Vorverkauf in der Tourist-Information Rudolstadt, Markt 8, 07407 Rudolstadt, Tel. (03672) 48 64 40 und an der Museumskasse des Schlosses Heidecksburg, Tel. (03672) 42 90 22 erhältlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.barockfest-heidecksburg.de.

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„Wir sehen uns selbst in den verzerrten Spiegeln der anderen“ – Tearjerker 3. Single von Scandiband Banglist

Banglist kommt eigentlich aus Norwegen und Island. Aber in Berlin sind die zuhause. Nach zwei Club Singles (6K auf Spotify gespielt in wenigen Wochen), sind die mit Ain’t No Way zurück.

BildDie vierköpfige Banglist ist eine energiegeladene, genreübergreifende Gruppe, die in Berlin gegründet wurde, aber aus Norwegen und Island stammt. Ihre Songs spannen eine Vielzahl von Genres und über mehrere Jahrzehnte hinweg, die alle eng in eine einzigartige Klanglandschaft aus analogen Synthesizern, groovenden Bässen, hochfliegenden Gitarrenlinien und hart schlagenden Drums eingebunden sind. Abgerundet wird das Ganze durch den massiv kraftvollen Gesang von Sänger Ásdís, wer hat eine gigantische Persönlichkeit dass ist wie keine andere.

Nachdem sie mit ihren energiegeladenen Live-Shows die Berlin Musikszene erobert hat; nachdem ihren ersten beiden Singles bei Spotify über 6,000 mal gespielt sind; nachdem die Airplay auf Radio Eins, Flux FM und Radio Alex bekommen haben, sind die mit dritte Single ‚Ain’t No Way‘ wieder da. Aber diesmal haben sie die Sachen mit ihren schmerzhaften Trennungslied, das an den Herzfolgen zerrt, verlangsamt. Asdis‘ wunderbare Stimme strahlt jedes Gramm Schmerz aus, dass sie gefüllt hat, als sie es nach einer erschütternden schmerzhaften Trennung schrieb.

„Wenn ich singe „I put on a show for you – but you’re never there“ (Ich habe eine Show für dich gespielt – aber du bist nie da), spreche ich von den Wochen nach der Trennung und ich ging jede Nacht tanzen und feiern, immer in dem Glauben, dass er mich sehen würde und dachte, dass ich nicht verletzt wäre, dass es mir gut ging. Aber jede Nacht ging ich nach Hause und weinte mich in den Schlaf, und ich fiel langsam schrecklich auseinander. Und als ich ihn endlich sah, reagierte ich sehr schlecht. Wir sehen uns selbst in den verzerrten Spiegeln der anderen…Also… es hat doch nicht wirklich funktioniert.“

Das Single ist am 16. August auf Spotify und andere Streaming-Plattformen zu hören.

Banglist EPK | Soundcloud

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indieBerlin ist seit 2008 gut gelesene Berliner Blog; seit 2018 Event und PR Agentur; und seit wir uns in Banglist verliebt hat, Label seit Anfang 2019. Der Band ist für Interviewmöglichkeiten usw. offen.

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SYNTH-PUNKS MEXICAN RADIO 2. Single+Video: Night of the Nihilist – RELEASE PARTY 8MM BAR, BERLIN 22.8

Die Synth-Punk-Band Mexican Radio feiert die Veröffentlichung ihrer zweiten Single und ihres ersten Videos zu ‚Night of the Nihilist‘ von ihrem kommenden Album Destruction/Reconstruction.

BildInspiriert von der russischen nihilistischen Bewegung der 1860er Jahre und ihrer Ermordung des Zaren Alexander II., und mit dem Erzähler auf Turgenev’s Basarov basiert, ist ‚Night of the Nihilist‘ als Aufruf zum Hedonismus, Chaos und zur Zerstörung aller Dinge konzipiert…mit dem hypnotisch treibenden Beat der Single nimmt sie auch etwas vom Geist der Berliner Techno-Szene an: alles abzulehnen, rechtschaffene Verwüstung anzurichten und dabei trotzdem eine gute Zeit zu haben.

Mexican Radio sagt: „Es gibt auch eine konspirative Stimmung in dem Lied, es ist fast wie ein Manifest, das hinter verschlossenen Türen von Leuten geschrieben wurde, die begierig darauf sind, ihren „heiligen Hass“ auf die Welt draußen zu entfesseln, sobald die Sonne aufgeht – sobald sie die Nacht zu Ende getanzt haben.“

Das Video verwendet sowjetische Propagandabilder in Bewegung und wurde vom Videokünstler Ray Mann gedreht.

„Wir haben das Setup sehr einfach gehalten und das Video in unserem Proberaum in Hannes‘ Elternkeller in Heinersdorf gedreht. Wir bauten eine eingemauerte Bühne, auf der wir auftreten konnten, so dass sich das Ganze sehr beengt anfühlte. Das Video ist eine Kombination aus Live-Performance und Live-Action-Nachbildungen sowjetischer Propagandaposter. Ray bereicherte das frenetische, aufgeregte Gefühl des Songs mit vielen harten, schnellen Schnitten, die sich immer wieder wiederholen, wie ein visueller Sampler. Er fügte Animationen über das Material hinzu, um das mechanische Gefühl mit vielen markanten Farben und Bildern zu verbessern. Das Endergebnis ist ein visuelles Manifest, das das mexikanische Radio in die Welt hinausführt.“

Mexican Radio spielt als Punk-Synth Trio Songs mit massiver Energie, und tritt mit knalliger Uniform in die Fußstapfen von Cabaret Voltaire, DAF und Stereo Total. Die Live-Auftritte muten an wie eine schizophrene Radiosendung aus dem All. Beat-Attacken, die nicht zu stoppen sind, und gruselige, super-tanzbare Grooves. Übrigens moderiert das Trio auch einmal im Monat die Radiosendung ‚The Mexican Radio Show‘ auf KCRW Berlin.

‚Night of the Nihilist‘ ist veröffentlicht 22.8 bei RIP Ben Lee Records | Video+Single Release Party @8MM Bar, Berlin, 22.8.

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Wenn Kleingärtner-Funktionäre zugleich Gründer und Gesellschafter einer Makler-GmbH für Datschenanlagen sind.

Im Pankower Kleingartenwesen schwelen starke Differenzen und verbreitet sich verbitterter Unmut, der in Berlin zunehmend wahrgenommen wird – Mit Anmerkungen zu einer steuerrechtlichen Weltneuheit.

BildZum Statement von Frau Viola Kleinau, Vorsitzende des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankow e.V., vom 11.8.2019.

Die Kuh ist nicht vom Eis, und das Eis wird dünner. Viele kritisch Denkende fühlen sich indessen zunehmend unter Druck gesetzt und als Schädiger des Kleingartenwesens abgestempelt. Droht der Zerfall des „gesamten Vorstands des Bezirksverbandes Pankow“ der Gartenfreunde e.V. , wie Einige dies nun befürchten ? Wir hoffen das nicht; aber Einiges muß sich ändern.

Nachdem wir (die „Pankower Blätter zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht“) in unserem Artikel vom 21.Juli 2019 über die „VFR Stadtgrün Erholung GmbH“ und einen Handelsregister-Text berichtet haben (siehe unten auf der Titelseite www.pankower-gartenzwerge.de) und unsere Meinung über bestehende Interessengegensätze kundgetan haben, erreichten uns viele zustimmende Stellungnahmen. Auch hier bitten wir nocheinmal um Nachsicht dafür, daß wir nicht alle beantworten können. Uns liegen nun aber auch drei Schriftstücke von jener Seite vor, die sich kritisiert sieht (vom 19.Juli, vom 24.Juli, vom 11.August 2019), die wir als aggressive Flucht nach vorne bewerten. Zwei davon (vom 19.Juli und vom 11.August 2019) wurden von Frau Kleinau verfasst, zuletzt/ aktuell nun das Statement vom 11.August 2019 – veröffentlicht auf der Website des Bezirksverbandes Pankow der Gartenfreunde e.V.

E i n e r s e i t s wird in den drei oben genannten Schreiben/ Schriftstücken behauptet, daß unsere Kritik völlig haltlos ist, geradezu als wären die von uns genannten Fakten frei erfunden und unsere Fragen und Kritik nur Ausgeburt einer irrigen Fantasie, gewissermaßen alles nur flach und abwegig.
A n d e r e r s e i t s wird aber in großer Aufregung ein einzigartiger Riesenaufwand an Gegenaktionen betrieben (zuletzt jetzt sogar die Durchführung einer außerordentlichen Delegiertenkonferenz für den gesamten Bereich aller Pankower Kleingartenanlagen). Es begann diese enorme Aktivität bereits nach unserem Schreiben -mit den darin gestellten Fragen- vom 12.Juli 2019 (das gar nicht veröffentlicht wurde); es begann also schon vor einer öffentlicher Kritik unsererseits. Es drohe, so wird argumentiert, durch unsere Berichterstattung nun ein großer Schaden für das gesamte Berliner Kleingartenwesen, und es drohe auch der Zerfall des „gesamten Vorstands des Bezirksverbandes“ Pankow, wie es in einem der drei o.g. Schreiben heißt (in jenem vom 24.Juli – es wurde an viele Pankower Kleingärtner verteilt).

Daß sich zwischen diesen beiden Argumentationsebenen ein erheblicher und absurder Widerspruch auftut, erkennt jeder. Es bedarf dies keiner näheren Erläuterung. Daß jedoch die Urheber dieser Argumentation dies nicht zu erkennen scheinen, ist fast schon erschreckend, vielleicht aber auch aufschlußreich. Trafen unsere Fragen in’s Schwarze ?

Und nocheinmal: Wenn ein Schaden für das Kleingartenwesen droht, dann sind nicht Diejenigen dafür verantwortlich, die über Interessengegensätze berichten und ihre Vermeidung anstreben, sondern Diejenigen, die sich durch ihr Handeln in Interessengegensätze verwickelt haben.

Frau Kleinau erläutert nun in ihrem Statement vom 11.8.2019, daß sich die Makler-Tätigkeit der VFR Stadtgrün Erholung GmbH (bei der Frau Viola Kleinau und Herr Friedhelm Schipper Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer sind) bislang nur auf einen einzigen Pankower Anlagen-Komplex bezieht, der früher statusrechtlich als Kleingartenanlage, inzwischen aber rechtsprechungsbedingt als Erholungsanlage eingeordnet wurde.

Was ist das für ein Argument ? Es erinnert an das Muster: Es war ja nur einmal ! Und wenn die GmbH, deren Tätigkeit weiter andauert, schon bei ihrer Gründung im Hinblick auf avisierte Maklertätigkeit keinen anderen Zielgegenstand als diesen einen Pankower Anlagen-Komplex hatte, warum wurde das dann nicht auch so im Handelsregister eingetragen ?

Hier der Handelsregister-Text.

Stand wirklich von Anfang an fest, daß man sich immer stets nur auf diesen einen Anlagen-Komplex beschränken will ? Und selbst wenn es so ist, so erkennen wir nicht, daß unsere Auffassung zur Frage bestehender Interessengegensätze damit in irgendeiner Weise auch nur ansatzweise widerlegt wäre:

Vgl. www.pankower-gartenzwerge.de/Interessengegensätze

Zum Thema „Erholungsanlagen“ eine Zwischenbemerkung: Grundstückseigentümern fließt wesentlich mehr Geld zu, wenn es ihnen gelingt, eine Kleingartenanlage (im Sinne des BKleingG) statusrechtlich in eine Erholungsanlage umzuwandeln. Da ist es schon verführerisch, an einer angeblich zu geringen „kleingärtnerischen Nutzung“ in einer KGA herumzukritisieren (bspw. an vermeintlich zu großen Kompostflächen in den Kleingärten bzw. zu hohen Anrechnungen derselben im Rahmen der Drittelregelung etc. …). Leider ist zu erwarten, daß in Berlin eine Reihe von Kleingartenanlagen ihren Status verlieren werden. Auch einige Umwidmungen in Erholungsanlagen sind nicht unwahrscheinlich. Dies wird noch viele Tränen mit sich bringen. Es ist sehr wichtig, daß sich Kleingärtner, Kleingartenvereine, Kleingarten-Bezirksverbände energisch gegen diese Entwicklung stemmen. Unnötige Angriffsflächen sollten vermieden werden. Ebenso jede Verwicklung in Interessengegensätze.

Frau Kleinau hat sich nun von der Pankower Delegiertenversammlung der Kleingärtner am 5.August 2019 das Vertrauen aussprechen lassen. Dies war vorauszusehen. Solche Vorgehensweisen sind in derartigen bzw. vergleichbaren Fällen in allen Politikbereichen in Deutschland verbreitet. Es läuft immer und immer wieder nach dem gleichen Schema ab. Ein Redner der Gegenseite war bei dieser Delegiertenversammlung nicht eingeladen, kam nicht zu Wort. Auch eine Erläuterung über bestimmte unternehmensrechtliche und damit verbundene steuerrechtliche Zusammenhänge, wie sie im gegebenen Kontext sinnvoll gewesen wäre, erfolgte nicht. Den Delegierten ist kein Vorwurf zu machen. Indessen: Die Interessengegensätze bestehen weiter. Sie sind nicht weggezaubert. In einem der o.g. drei Schreiben wurden Pankower Kleingärtner energisch gewarnt, sich nicht der von uns geäußerten Kritik anzuschließen, da sie ansonsten dem Kleingartenwesen schaden würden.

Eine Anmerkung zu den erwähnten unternehmensrechtlichen Zusammenhängen: Eine GmbH ohne kommerziellen Hintergrund gibt es unternehmensrechtlich nicht. Es dennoch zu behaupten hieße, Menschen für dumm zu verkaufen. Tun sich Personen zusammen, um einen Zweck zu verfolgen, der frei ist von kommerziellen Hintergründen, dann gibt es dafür durchaus verschiedene juristische Gestaltungsformen. Hier die richtige Wahl zu treffen, gebieten schon steuerrechtliche Regelungen (bis hin ggf. zu einer kompletten Steuerfreistellung). Die Gründung einer GmbH jedoch, wäre zum Zwecke der Vermeidung jedweden kommerziellen Hintergrundes und Bezuges eine Absurdität. Eine neuartige Form von GmbH (nicht zu verwechseln mit gGmbH), explizit gegründet zur Vermeidung kommerzieller Bezüge und Hintergründe, kann mit Fug und Recht als W e l t n e u h e i t betrachtet werden. Voller Ehrfurcht ziehen wir den Hut und senken unser Haupt. Steuerrechtsexperten dürfen sich dem Erstaunen hingeben.

Ist jemand zugleich Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH, so sind für ihn Einkünfte in zweierlei Form denkbar: Gewinne für den Gesellschafter (für die Person in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter), sei es durch Maklertätigkeit oder durch andere Tätigkeitsfelder, und Bezüge irgendwelcher Art für den Geschäftsführer (für die gleiche Person, aber in ihrer Eigenschaft als Geschäftsführer). Macht die Gesellschaft keinen Gewinn, erhält die Person, zumindest in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, natürlich kein Geld bzw. keinen Gewinnanteil. Damit ist noch nicht die Frage der Zweckbestimmung einer GmbH geklärt – schon gar nicht bei ihrer Gründung.
Bei der Gründung der VFR Stadtgrün Erholung GmbH (Geschäftssitz lt. Handelsregistereintrag: Quickborner Str. 12 in Berlin, wo auch der Bezirksverband Pankow der Gartenfreunde seinen Sitz hat) haben die Gesellschafter 25.200,- Euro in die GmbH eingebracht (und in dieser Höhe also mit persönlichem Haftungsrisiko).

Damit nun zum Hauptargument in dem Statement der Frau Viola Kleinau vom 11.August 2019. Frau Kleinau : „… den Gesellschaftern der GmbH geht es nicht um kommerzielle Gewinne, sondern um den Erhalt der Anlage … als Bestandteil des Pankower Stadtgrüns.“ Wie diese Aussage bewertet wird, ist wahrlich nicht unwesentlich.

H i e r nochmal der Handelsregister-Text.

Daß die Buchhaltung der GmbH indessen von einem externen Steuerbüro vorgenommen wird (warum auch nicht ?), daß die Bilanz der GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht wird … und … mancherlei Dinge mehr, die Frau Kleinau eilfertig in ihrem Statement auflistet (als vermeintlich starke Argumente – wie gepfefferte Trümpfe beim Skat), hat mit der Frage bestehender oder nicht bestehender Interessengegensätze unserer Meinung nach wenig zu tun. Das gilt ebenso hinsichtlich der von uns erläuterten mittelbaren Relativierung des Prinzips der unentgeltlichen Ehrenamtlichkeit. Das Statement erzeugte bei uns den Eindruck von Augenwischerei und Nebelkerzentaktik. Wer, wie der Vogel Strauß, seinen Kopf in den Sand stecken will, mag sich beruhigt fühlen. Viele aber, das wissen wir aufgrund der Rückmeldungen sehr genau, fühlen: Die Kuh ist noch nicht vom Eis, und das Eis wird dünner ! Auch wenn einige der kritisch Denkenden Angst haben. Niemand will als Schädiger des Kleingartenwesens abgestempelt werden.

Doch es wächst auch die Empörung: Über die bestehenden Interessengegensätze, über die dubiose Theorie von einer GmbH ohne kommerzielle Hintergründe und Bezüge, und über die Versuche, Kritik als Schädigung des Kleingartenwesens abzutun.

Werden die geschilderten dubiosen Geschäftspraktiken Schule machen ?

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Pankower Blätter zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht
Herr Axel Quandt (Herausgeber)
Ollenhauerstrasse 46
13403 Berlin
Deutschland

fon ..: 0162-4347095
web ..: https://www.pankower-gartenzwerge.de/
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Zeitschrift zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht.

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Klima hier – Klima da – Klima gut – Klima schlecht

Greta hier – Greta da … Ja das kann (manchmal) nerven. Wir haben die Alternative!

BildDabei frage ich mich, ob es bei dem sogennanten „Kimawandel“ nur an der Umweltverschmutzung und dem verschleudern von Ressourcen liegt?

Weil – wenn man es genau betrachtet, hat sich wie Erde schon sehr oft neu erfunden. Da gab es Eiszeiten, dann wieder tropische Perioden, der Meeresspiegel lag mal sehr hoch, dass es Wasser gab, wo heute alles trocken ist! Was man ganz sicher sagen kann, damals gab es noch keine Dieselautos! Die Dinos hätten da auch gar nicht reingepasst und Plastik haben die sicher auch nicht in der Gegend verstreut. Und trotzdem sind sie von der Erde verschwunden.

Jeder hat also so seine eigene Theorie. Aber egal warum das so ist, sollte man die Natur achten, diese wirklich mit den eigenen Sinnen erleben und ein bisschen an die Zukunft denken. Weil sonst geht es der Generation nach uns wie den Dinos.

Für Kinder haben wir in diesem Zusammenhang ein tolles Mach-mit-Buch! Das erste dieser Art.

Viel Spaß,
Eure Katalin

Zum Buch:
https://www.leseschau.de/143

Zum Buch:
„Fridays for Future“ ist ein guter Anfang und kann viele Dinge im Bezug auf Naturschutz und Klimaveränderung ansprechen. Aber es ist immer nur freitags. Ich möchte mit dem 16-Tage-Buch Kindern und Jugendlichen zeigen wie man jeden Tag auf praktische Weise die Natur und Umwelt achten und schützen kann. Wichtig ist es, die Dinge zu erkennen, zu beobachten und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Dieses Buch ist nur ein winziger Ausschnitt der Möglichkeiten. Auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist – es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Eure Anne Grünwald

Wir haben eine fantastische neue Autorin in der Leseschau. Anne Grünwald ist eine Frau aus dem Leben. Sie ist genervt davon, dass jeder über Klimaschutz redet, aber Kinder zum Beispiel nicht die einfachsten Dinge wissen.
Wozu ist eine Blüte da? Warum kurbelt der Verzehr von vielen Hamburgern den Klimawandel an? Und wieviel Beine hat eine Ameise? Warum fallen beim Tannenbaum im Winter die Nadeln nicht ab? Wie viel Wasser verbrauche ich wirklich?

Anne Grünwald gibt auf die Fragen eine unkomplizierte Antwort. Natürlich ist dieses Feld von Natur und Umwelt gigantisch.

Die Autorin bringt mit dem Buch Kinder und Jugendliche dazu, selbst aktiv zu werden.

Das 16-Tage-Mit-mach-Buch ist das erste Buch, bei dem wirklich etwas in den Köpfen passiert. Die täglichen Aufgaben sind leicht und selbst zu lösen und regen zum nachdenken, hinschauen und aktiv werden an.

Es werden 16 Themen angerissen und bewusst gemischt aufgezeigt, so lernt man jeden Tag etwas neues und wiederholt zudem das gelernte. Das Buch hebt nicht den Zeigefinger, sondern lädt zum mitmachen ein.

Anne Grünwald verspricht: „Kinder und Jugendlich, die mit diesem Buch den 16-Tage-Kurs intensiv und ganz persönlich erlebt haben, freuen sich nun auch an den kleinen Dingen der Natur. Eine Erkenntnis, die heute immer wichtiger wird.“

Es ist im ansprechenden Hardcover-Format und alle 52 Seiten sind durchgängig farbig!

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Augusta Presse & Verlags GmbH
Frau Katalin Ehrig
Bucher Straße 23
13125 Berlin
Deutschland

fon ..: 030692021051
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Im Pankower Kleingartenwesen schwelen starke Differenzen und verbreitet sich verbitterter Unmut (Teil II).

Im Berlin-Pankower Kleingartenwesen schwelen starke Differenzen und verbreitet sich verbitterter Unmut, der in Berlin zunehmend wahrgenommen wird (Teil II).

BildZum Statement von Frau Viola Kleinau, Vorsitzende des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Pankow e.V., vom 11.8.2019.

Die Kuh ist nicht vom Eis, und das Eis wird dünner. Viele kritisch Denkende fühlen sich indessen zunehmend unter Druck gesetzt und als Schädiger des Kleingartenwesens abgestempelt.

————————————————————————————-

Droht der Zerfall des „gesamten Vorstands des Bezirksverbandes Pankow“ der Gartenfreunde e.V. , wie Einige dies nun befürchten ? Wir hoffen das nicht; aber Einiges muß sich ändern.

————————————————————————————-

Nachdem wir (die „Pankower Blätter zum Kleingartenwesen und Kleingartenrecht“) in unserem Artikel vom 21.Juli 2019 über die „VFR Stadtgrün Erholung GmbH“ und einen Handelsregister-Text berichtet haben (siehe unten auf der Titelseite bei www.pankower-gartenzwerge.de) und unsere Meinung über bestehende Interessengegensätze kundgetan haben, erreichten uns viele zustimmende Stellungnahmen. Auch hier bitten wir nocheinmal um Nachsicht dafür, daß wir nicht alle beantworten können. Uns liegen nun aber auch drei Schriftstücke von jener Seite vor, die sich kritisiert sieht (vom 19.Juli, vom 24.Juli, vom 11.August 2019), die wir als aggressive Flucht nach vorne bewerten. Zwei davon (vom 19.Juli und vom 11.August 2019) wurden von Frau Kleinau verfasst, zuletzt/ aktuell nun das Statement vom 11.August 2019 – veröffentlicht auf der Website des Bezirksverbandes Pankow der Gartenfreunde e.V.

E i n e r s e i t s wird in den drei oben genannten Schreiben/ Schriftstücken behauptet, daß unsere Kritik völlig haltlos ist, geradezu als wären die von uns genannten Fakten frei erfunden und unsere Fragen und Kritik nur Ausgeburt einer irrigen Fantasie, gewissermaßen alles nur flach und abwegig.
A n d e r e r s e i t s wird aber in großer Aufregung ein einzigartiger Riesenaufwand an Gegenaktionen betrieben (zuletzt jetzt sogar die Durchführung einer außerordentlichen Delegiertenkonferenz für den gesamten Bereich aller Pankower Kleingartenanlagen). Es begann diese enorme Aktivität bereits nach unserem Schreiben -mit den darin gestellten Fragen- vom 12.Juli 2019 (das gar nicht veröffentlicht wurde); es begann also schon vor einer öffentlicher Kritik unsererseits. Es drohe, so wird argumentiert, durch unsere Berichterstattung nun ein großer Schaden für das gesamte Berliner Kleingartenwesen, und es drohe auch der Zerfall des „gesamten Vorstands des Bezirksverbandes“, wie es in einem der drei o.g. Schreiben (in jenem vom 24.Juli) heißt. Daß sich zwischen diesen beiden Argumentationsebenen ein erheblicher und absurder Widerspruch auftut, erkennt jeder. Es bedarf dies keiner näheren Erläuterung. Daß jedoch die Urheber dieser Argumentation, dies nicht zu erkennen scheinen, ist fast schon erschreckend, vielleicht aber auch aufschlußreich. Trafen unsere Fragen in’s Schwarze ?

Und nocheinmal: Wenn ein Schaden für das Kleingartenwesen droht, dann sind nicht Diejenigen dafür verantwortlich, die über Interessengegensätze berichten und ihre Vermeidung anstreben, sondern Diejenigen, die sich durch ihr Handeln in Interessengegensätze verwickelt haben. Frau Kleinau erläutert nun in ihrem Statement vom 11.8.2019, daß sich die Makler-Tätigkeit der VFR Stadtgrün Erholung GmbH (bei der Frau Viola Kleinau und Herr Friedhelm Schipper Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer sind) bislang nur auf einen einzigen Pankower Anlagen-Komplex bezieht, der früher statusrechtlich als Kleingartenanlage, inzwischen aber rechtsprechungsbedingt als Erholungsanlage eingeordnet wurde.

Was ist das für ein Argument ? Es erinnert an das Muster: Es war ja nur einmal ! Und wenn die GmbH, deren Tätigkeit weiter andauert, schon bei ihrer Gründung im Hinblick auf avisierte Maklertätigkeit keinen anderen Zielgegenstand als diesen einen Pankower Anlagen-Komplex hatte, warum wurde das dann nicht auch so im Handelsregister eingetragen ? Stand wirklich von Anfang an fest, daß man sich immer stets nur auf diesen einen Anlagen-Komplex beschränken will ? Und selbst wenn es so ist, so erkennen wir nicht, daß unsere Auffassung zur Frage bestehender Interessengegensätze damit in irgendeiner Weise auch nur ansatzweise widerlegt wäre:

Vgl. www.pankower-gartenzwerge.de/Interessengegensätze

Zum Thema „Erholungsanlagen“ eine Zwischenbemerkung: Grundstückseigentümern fließt wesentlich mehr Geld zu, wenn es ihnen gelingt, eine Kleingartenanlage (im Sinne des BKleingG) statusrechtlich in eine Erholungsanlage umzuwandeln. Da ist es schon verführerisch, an einer angeblich zu geringen „kleingärtnerischen Nutzung“ in einer KGA herumzukritisieren (bspw. an vermeintlich zu großen Kompostflächen in den Kleingärten bzw. zu hohen Anrechnungen derselben im Rahmen der Drittelregelung etc. …). Leider ist zu erwarten, daß in Berlin eine Reihe von Kleingartenanlagen ihren Status verlieren werden. Auch einige Umwidmungen in Erholungsanlagen sind nicht unwahrscheinlich. Dies wird noch viele Tränen mit sich bringen. Es ist sehr wichtig, daß sich Kleingärtner, Kleingartenvereine, Kleingarten-Bezirksverbände energisch gegen diese Entwicklung stemmen. Unnötige Angriffsflächen sollten vermieden werden. Ebenso jede Verwicklung in Interessengegensätze.

Frau Kleinau hat sich nun von der Pankower Delegiertenversammlung der Kleingärtner am 5.August 2019 das Vertrauen aussprechen lassen. Dies war vorauszusehen. Solche Vorgehensweisen sind in derartigen bzw. vergleichbaren Fällen in allen Politikbereichen in Deutschland üblich. Es läuft immer und immer wieder nach dem gleichen Schema ab. Ein Redner der Gegenseite war bei dieser Delegiertenversammlung nicht eingeladen, kam nicht zu Wort. Auch eine Erläuterung über bestimmte unternehmensrechtliche und damit verbundene steuerrechtliche Zusammenhänge, wie sie im gegebenen Kontext sinnvoll gewesen wäre, erfolgte nicht. Den Delegierten ist kein Vorwurf zu machen. Indessen: Die Interessengegensätze bestehen weiter. Sie sind nicht weggezaubert. In einem der o.g. drei Schreiben wurden Pankower Kleingärtner energisch gewarnt, sich nicht der von uns geäußerten Kritik anzuschließen, da sie ansonsten dem Kleingartenwesen schaden würden.

Eine Anmerkung zu den erwähnten unternehmensrechtlichen Zusammenhängen: Eine GmbH ohne kommerziellen Hintergrund gibt es unternehmensrechtlich nicht. Es dennoch zu behaupten hieße, Menschen für dumm zu verkaufen. Tun sich Personen zusammen, um einen Zweck zu verfolgen, der frei ist von kommerziellen Hintergründen, dann gibt es dafür durchaus verschiedene juristische Gestaltungsformen. Hier die richtige Wahl zu treffen, gebieten schon steuerrechtliche Regelungen (bis hin ggf. zu einer kompletten Steuerfreistellung). Die Gründung einer GmbH jedoch, ist zum Zwecke der Vermeidung jedweden kommerziellen Hintergrundes und Bezuges eine Absurdität. Eine neuartige Form von GmbH (nicht zu verwechseln mit gGmbH), explizit gegründet zur Vermeidung kommerzieller Bezüge und Hintergründe, kann mit Fug und Recht als W e l t n e u h e i t betrachtet werden. Voller Ehrfurcht ziehen wir den Hut und senken unser Haupt. Steuerrechtsexperten dürfen sich dem Erstaunen hingeben.

Ist jemand zugleich Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH, so sind für ihn Einkünfte in zweierlei Form denkbar: Gewinne für den Gesellschafter (für die Person in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter) und Bezüge irgendwelcher Art für den Geschäftsführer (für die gleiche Person, aber in ihrer Eigenschaft als Geschäftsführer). Macht die Gesellschaft keinen Gewinn, erhält die Person, zumindest in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, natürlich kein Geld bzw. keinen Gewinnanteil. Damit ist noch nicht die Frage der Zweckbestimmung einer GmbH geklärt – schon gar nicht bei ihrer Gründung.

Bei der Gründung der VFR Stadtgrün Erholung GmbH (Geschäftssitz lt. Handelsregistereintrag: Quickborner Str. 12 in Berlin, wo auch der Bezirksverband Pankow der Gartenfreunde seinen Sitz hat) haben die Gesellschafter 25.200,- Euro in die GmbH eingebracht (und in dieser Höhe also mit persönlichem Haftungsrisiko). Damit nun zum Hauptargument in dem Statement der Frau Viola Kleinau vom 11.August 2019. Frau Kleinau : „… den Gesellschaftern der GmbH geht es nicht um kommerzielle Gewinne, sondern um den Erhalt der Anlage … als Bestandteil des Pankower Stadtgrüns.“

Wie diese Aussage bewertet wird, ist wahrlich nicht unwesentlich. H i e r nochmal der Handelsregister-Text.

Daß die Buchhaltung der GmbH indessen von einem externen Steuerbüro vorgenommen wird (warum auch nicht ?), daß die Bilanz der GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht wird … und … mancherlei Dinge mehr, die Frau Kleinau eilfertig in ihrem Statement auflistet (als vermeintlich starke Argumente – wie gepfefferte Trümpfe beim Skat), hat mit der Frage bestehender oder nicht bestehender Interessengegensätze unserer Meinung nach wenig zu tun. Das gilt ebenso hinsichtlich der von uns erläuterten mittelbaren Relativierung des Prinzips der unentgeltlichen Ehrenamtlichkeit. Das Statement erzeugte bei uns den Eindruck von Augenwischerei und Nebelkerzentaktik. Wer, wie der Vogel Strauß, seinen Kopf in den Sand stecken will, mag sich beruhigt fühlen. Viele aber, das wissen wir aufgrund der Rückmeldungen sehr genau, fühlen: Die Kuh ist noch nicht vom Eis ! Auch wenn einige der kritisch Denkenden sich nicht allzu laut äußern wollen, Angst haben. Das ist ganz zweifellos und sehr deutlich wahrnehmbar.

Die Interessengegensätze bestehen unserer Meinung nach und sie können, sofern dem weiterhin kein Riegel vorgeschoben wird -wie von uns angestrebt-, auf Dauer dem Kleingartenwesen und seinem Ruf schaden.

Wir bleiben am Ball; dies sei gewiß !

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Deutschlands verlorene 13 Jahre – Eine Kritik an den deutschen Medien

Michael Ghanem sagt in „Deutschlands verlorene 13 Jahre“ den Untergang der Medienlandschaft voraus.

BildDie Medien haben sich in den letzten 30 Jahren, sei es als Printmedien oder als elektronische Medien, erheblich verändert – das ist eine Tatsache, die niemand verleugnen kann. Doch in den Augen vieler kritischer Beobachter hat die Qualität der Unterhaltung, die Versorgung mit Informationen und der Journalismus an sich sehr stark nachgelassen. Dies hat mehrere Gründe, wie Michael Ghanem vor Augen führt. Zunächst haben sich die Finanzstrukturen verändert. Die Zeitungen verdienen bei rückläufigen Abonnementenzahlen mehr Geld mit Werbung als mit Nachrichten. Investigativer Journalismus ist erheblich teurer geworden. Zum Anderen verlässt sich ein Teil der Bevölkerung lieber auf alternative Medien und soziale Netze als auf traditionelle Presse und Medien. Denn insbesondere die öffentlichen Medien stehen in der Kritik denn insbesondere die öffentlichen Medien verschweigen sehr oft Missstände und vernachlässigen damit die Kernaufgabe der Presse und der Medien. Die öffentliche Medienlandschaft wird von den politischen Parteien beherrscht, die die Leitungspositionen bestimmen. Es darf daher nicht wundern, dass ein Teil der Bevölkerung die heutige Presse als Lügenpresse, Lückenpresse, skrupellos, korrupt und Ähnliches negativ bezeichnet.

Das Fazit in „Deutschlands verlorene 13 Jahre“ von Michael Ghanem ist, dass die jetzige Medienlandschaft sich ihr eigenes Grab schaufelt. Michael Ghanem erklärt in seinem neusten Buch aus der Reihe über Deutschlands verlorene 13 Jahre, warum diese Entwicklung für unsere Demokratie äußerst gefährlich ist. Die Leser erhalten viele Hintergrundinformationen über die aktuellen Entwicklungen in der deutschen Medienlandschaft und können sich auf dieser Grundlage ihr eigenes Urteil bilden.

„Deutschlands verlorene 13 Jahre“ von Michael Ghanem ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7482-7830-6 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

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Strukturelle Gewalt, soziale Exklusion und Ressentiment gegen Behinderte in der modernen Stadt – Dissertation

Dr. Frank Wolfram Wagner wirft in „Strukturelle Gewalt, soziale Exklusion und Ressentiment gegen Behinderte in der modernen Stadt“ einen Blick auf die exkludierende Lebenswelt Behinderter.

BildDiese Dissertation wirft einen soziologisch-phänomenologischen Blick auf die exkludierende Lebenswelt Behinderter im begrifflichen Zeitalter der Inklusion. Die Leser erfahren, warum strukturelle Gewalt ein tagtägliches Phänomen ist und wann von institutioneller Verbehinderung gesprochen werden sollte. Das Buch verdeutlicht, warum das Ressentiment im Vergleich zum Vorurteil ein positiver Begriff sein kann. Die Leser lernen zudem im qualitativ-empirischen Teil, wie zehn Wohlfahrts- und Sozialverbände in ihren jeweiligen Verbandsperiodika das bundesdeutsche soziale Klima spiegeln und welcher Stellenwert Behinderten hierbei zukommt.

Die Dissertation „Strukturelle Gewalt, soziale Exklusion und Ressentiment gegen Behinderte in der modernen Stadt“ von Dr. Frank Wolfram Wagner liefert interessante und aktuelle Informationen für alle, die sich für die gesellschaftlichen Umstände von behinderten Menschen interessieren. Der Soziologe Frank Wolfram Wagner ist ein Schüler des Phänomenologen Richard Grathoff. In Anlehnung an den Strukturbegriff Pierre Bourdieus möchte Wagner die phänomenologischen Strukturen der Gesellschaft deutlich machen. Außerdem begreift sich Wagner im Verständnis des Wiener Soziologen Roland Girtler als feldforschender Beobachter.

„Strukturelle Gewalt, soziale Exklusion und Ressentiment gegen Behinderte in der modernen Stadt“ von Dr. Frank Wolfram Wagner ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7497-0138-4 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

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