Starke Frauen: Vom alten Ägypten bis ins heutige Nepal

Starke Frauen: Vom alten Ägypten bis ins heutige Nepal

 

Wien (OTS) –

  • Das Kunsthistorische Museum Wien und die Hilfsorganisation CARE präsentieren am 8. März, dem Weltfrauentag, die Kooperation “frauen.stärken”.
  • Am 8. März werden im Kunsthistorischen Museum Wien in exklusiven Sonderführungen starke Frauen in der Kunstgeschichte – von Amazonen bis zu Fürstinnen – vorgestellt.
  • Diese Sonderführungen finden zugunsten der weltweiten Frauenprojekte von CARE statt.

Starke Frauen, wohin man blickt: Von Priesterinnen im Alten
Ägypten über Amazonen und Fürstinnen bis hin zu Musen. Einen
umfangreichen Ausflug in die Darstellung weiblicher Rollen – und
deren Darstellung in der Kunstgeschichte – bieten die vier
thematischen Sonderführungen im Kunsthistorischen Museum am 8. März,
die zugunsten von CARE stattfinden. Im Rahmen der Sonderführungen
gibt es ein “Zuckerl” für die BesucherInnen: Werke ausgewählter
Malerinnen sowie eine Reihe weiblicher Selbstbildnisse werden eigens
am Weltfrauentag präsentiert.

Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums:

“Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit CARE erstmals einen
Schwerpunkttag zum Thema ‘frauen.stärken’ im Kunsthistorischen Museum
veranstalten und so einen Beitrag zur Sensibilisierung für die
Stellung der Frau in der Kunst und Gesellschaft leisten können. Ein
spannendes Vermittlungsprogramm führt den BesucherInnen an diesem Tag
vor Augen, dass Frauen in unseren Sammlungen eine wichtige und
wesentliche Rolle spielen, sei es als Abgebildete oder auch als
Künstlerinnen. Sie begegnen uns aber auch immer wieder als bedeutende
Mäzenatinnen und Auftraggeberinnen. Als Generaldirektorin eines der
führenden Kulturinstitutionen des Landes bin ich zudem sehr stolz,
dass wir in unserem Museum auf allen Ebenen eine überdurchschnittlich
hohe Frauenquote vorweisen können – ein weiterer Beweis für die
wichtige Vorreiterrolle, die Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft
spielen sollte.”

Der 8. März ist im Kunsthistorischen Museum den Frauenprojekten
von CARE unter dem Titel “frauen.stärken” gewidmet. CARE setzt sich
dafür ein, Frauen in Entwicklungsländern wie etwa Nepal oder
Äthiopien darin zu ermächtigen, gegen Benachteiligungen zu kämpfen,
ihre Rechte durchzusetzen und gleichzeitig finanziell unabhängig zu
werden. Dies geschieht oft mit Hilfe eines gelernten Kunsthandwerks:
Frauen können damit selbständig tätig sein und ihren Lebensunterhalt
eigenständig bestreiten.

Andrea Wagner-Hager, Geschäftsführerin CARE Österreich:

“Die gesellschaftlichen Rollen von Frauen und Männern sind
weltweit einem rasanten Wandel unterworfen. Deshalb wird es für uns
alle immer schwieriger, uns an ‘traditionellen’ Lebensformen zu
orientieren. Das einzelne Individuum muss sich immer öfter ‘neu
erfinden’ und seinen Platz in der Gesellschaft neu definieren.
In vielen Ländern wird Frauen und Mädchen – nur aufgrund ihres
Geschlechts – immer noch vieles verwehrt, wie z.B. der Zugang zu
Bildung, zum Arbeitsmarkt, zu medizinischer Versorgung und einem
gleichberechtigten Leben. Vieles, was in unseren Breiten
selbstverständlich ist, ist für Millionen von Frauen und Mädchen
undenkbar und hat zur Folge, dass sie nur schwer aus der Armut
herauskommen. Diese Frauen und Mädchen zu stärken ist zentrales
Anliegen der weltweiten humanitären Arbeit von CARE. Wir freuen uns
auf die gemeinsame Aktion mit dem Kunsthistorischen Museum Wien zum
Weltfrauentag!”

Fotos & Grafik:
http://www.flickr.com/photos/careoesterreich/sets/72157640574269913/

“frauen.stärken”, 8. März 2014 ab 11 Uhr im Kunsthistorischen Museum

“Von Furien, Fürstinnen und anderen famosen Frauen”

” Tochter, Mutter, Königin – Die Rolle der Frau im Alten Ägypten”

“Von Amazonen und anderen STARKEN Frauen in der Antike”

“Faszinierende Frauen, gemalt und malend!”

Uhrzeiten:
http://www.ots.at/redirect/uhrzeiten

Anmeldung empfohlen: sabrina.boehm@care.at oder Tel. 01/ 715 0 715 –
Eintritt mit gültigem Museumsticket
Eine Spende von 5 Euro pro Person unterstützt Projekte von CARE zur
Stärkung von Frauen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0152 2014-02-10 13:56 101356 Feb 14 CAO0001 0578